Verbreitung des Buddhismus

Die Lehre Buddhas eine Weltreligion?

Buddhismus in Asien

Der Buddhismus ist eine Religion und eine Philosophie die geschätzt weltweit 500 Millionen Anhänger hat. Der Religionsgründer Prinz Siddartha lebte vermutlich von 563 bis 483 vor Christus in Nordindien oder Nepal. Im Alter von 35 Jahren hatte der Sohn aus einem alten, reichen Adelsgeschlecht eine Erleuchtung und nannte sich Buddha. Er hatte erkannt das Reichtum und Macht keine Garantie für das Glück sind und Alter, Schmerzen und Tod untrennbar zu jedem Leben gehören.

Er begann Lehrreden im ganzen Land zu halten und verbreitete die Anfänge des Buddhismus so zunächst in seiner Heimat Indien. Die nächsten Länder die der Buddhismus erreichte waren Sri Lanka, das frühere Ceylon und der Zentralasiatische Raum. Im Laufe der Jahrhunderte spaltete sich die Lehre Siddharthas und der Buddhismus nahm verschiedene Formen und Namen an. So konzentrierte sich in Ländern Südostasiens, z. B. in Thailand, der Thervada Buddhismus, über die alte Seidenstraße kam der Mahayana Buddhismus nach Ostasien.

In China verbreitete sich der Chan Buddhismus und in Japan der Zen Buddhismus. Eine ganz besondere Form der Lehre kam in die Himalayaregionen nach Nepal, Bhutan und Tibet: Der Vajrayana Buddhismus.

Der Buddhismaus ist eine Monotheistische Religion. Der Begründer Siddhartha sah sich selbst nicht als Gott und auch nicht als Überbringer göttlicher Weisheiten. Seine Lehre besagt, das jeder der in seinem Leben, das er moralisch und ehrlich führen muss, gute Taten anhäufen kann und so ein gutes Karma für das nächste Leben bekommt. Erst wenn ein Leben das höchste Karma erreicht hat, geht ein Buddhist ins Nirwana, das Jenseits und hat so den ewigen Kreislauf zwischen Leben und Wiedergeburt durchbrochen.

Der Dalai Lama – Toleranz, Frieden, Gewaltverzicht

Der Buddhismus ist eine äußerst tolerante Religion, die zu Frieden und Gewaltfreiheit aufruft. Im Name Buddhas ist noch nie ein Krieg geführt worden. Eine der bekanntesten Symbolfiguren der Friedfertigkeit und gleichzeitig ein unermüdlicher Mahner und Prediger im Namen Buddhas ist der Dalai Lama, der in seiner Heimat Tibet wie ein Gott verehrt wird.

Weiterführende Informationen über den Dalai Lama gibt es unter folgendem Link:

Wie ist der Buddhismus verbreitet?

Buddhistische Architektur in Bangkok (Thailand)

Verbreitet sind die verschiedenen Formen des Buddhismus vorallem in Asien. Außer Indien (Hinduismus), Pakistan (Islamismus) und die Philippinen (Christentum) sind alle anderen Länder Asiens vom Buddhismus geprägt. Obwohl der Buddhismus zu den Weltreligionen zählt, betrachten ihn viele Europäer und Nordamerikaner als eine Art von Philosphie. Sie sind keine wirklichen Anhänger der buddhistischen Lehre sondern sehen in dieser Religion eher eine Art von Weltanschauung.

Viele fasziniert am Buddhismus die Toleranz und der unbedingte Wille zum Frieden.  Sie sehen, besonders in den USA, in den Lehren Buddhas eine Alternative zu den oft strengen und dogmatischen Lehren des Christentums. In vielen Länders Europas ist der Buddhismus eine anerkannte Religion. In Deutschland und der Schweiz noch nicht.

Kaum einer der Anhänger Buddhas in Europa oder Amerika kennt die geschichtlichen Hintergründe des Buddhismus und lebt nach den Regeln die Siddhartha vo 2000 Jahren aufgestellt hat, aber sie alle verbindet der Wunsch nach einer friedlichen Religion.