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Die Grundlagen des Buddhismus
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Die
Ansichten des Buddhismus sind in vielschichtiger Art
mit den Philosophien anderer Länder und ebenso
mit deren Religion verknüpft.
Die Grundlagen des
Buddhismus können in acht Gebiete aufgeteilt werden.
Die Lehren
beginnen mit den so genannten „Vier
Edlen Wahrheiten“,
welche in Dukkha,
Samudaya,
Nirodha
und Magga
gegliedert sind. Sie stellen den Kern des Buddhismus
dar. Hat sich der Gläubige dieses verinnerlicht,
so wird er auf den Edlen Achtfachen Pfad geleitet, der
zur Aufhebung des Leidens dient, aus welchem Weisheit,
Sittlichkeit und Vertiefung hervorgehen:
1. Das Karma...
... beschäftigt sich mit der
Ursache einer Wirkung. Es bezieht sich auf die psychische
Ebene, wie auch auf die physische und welche Folgen
Gedachtes oder Gesagtes ausüben können.
Dabei wird zwischen gutem, schlechtem und auch dem
- im Buddhismus gewünschten - neutralen Karma
unterschieden, denn nur so kann der Eingang ins Nirvana
erreicht werden. Schlechtes oder auch gutes Karma
stellen jeweils Gründe für eine Wiedergeburt
dar, sodass der Buddhist weiterhin Teil eines Lebenskreislaufes
bleibt, aus welchem er ausbrechen möchte.
2. Der Kreislauf des Lebens
(Samsara)...
... steht für den immerwährenden
Kreislauf geboren zu werden und zu sterben, wiedergeboren
zu werden, das aktuelle Sein zu genießen und
die Vergänglichkeit des selbigen zu akzeptieren.
Teil dieses Kreislaufes sind alle Lebewesen, Götter
und auch
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die
Wesen der Unterwelt. Damit in Verbindung steht der
Glaube, dass durch gute Taten das Wissen um das Bewusstsein
über den Kreislauf des Lebens über viele Generationen
hinweg weitergegeben werden kann. Werden die Kräfte des
Karmas überwunden, so ermöglicht diese Situation
das Ausbrechen aus dem Kreislauf.
3.
Reinkarnation
Eine weitere Grundlage
des Buddhismus ist die Wiedergeburt oder auch Reinkarnation
genannt. Die Lehre Buddhas besagt, die Reinkarnation sei nicht
als Wanderung einer Seele zu verstehen, sondern sie stellt
eine Art Impuls gebende Kraft eines Verstorbenen dar, welcher
zu diversen Lebzeiten entweder ein gutes oder ein schlechtes
Karma aufwies. Die Ursachen der Reinkarnation sind demzufolge
das Begehren nach Befriedigung der Sinne, der Trieb nach dem
eigenen Sein und dessen reale Verwirklichung.
„Das bedingte Entstehen“
ist ein weiteres Teilgebiet der Lehren Buddhas. Reinkarnationen
gehen über einen bestimmten Zeitraum vonstatten, solange
diverse Energien, welche auf die Realisierung von Wunschvorstellungen
zurück zu führen sind, vorhanden sind. Es herrscht
demzufolge eine Abhängigkeit unter dem „bedingten
Entstehen“, denn nur so lange eine Seele im Unreinen
liegt, wird sie wiedergeboren.
4. Die Lehre: Dharma...
... zählt ebenso als
Grundlage der buddhistischen Lehren. Zum einen befasst sie
sich mit der Zusammenfassung aller Phänomene in der Welt
und erklärt die Interdependenz aller Energien untereinander,
des Weiteren ist sie auf das „bedingte Entstehen“
zurück zu führen, aus welchem die „vier edlen
Wahrheiten“ resultieren.
5.
Die Erleuchtung...
... welche auch Bodhi
genannt wird, stellt die Erreichung des höchstmöglichen
Ziels einer sterblichen Person dar. Es wird als „Aufwachphase“
beschrieben, welche ein Buddhist allerdings nur erreicht,
wenn er die vorherigen Lehren richtig umgesetzt hat und somit
alle irdischen Grenzen im Geiste überwunden hat. Ziel
der Erleuchtung ist der Eintritt ins Nirvana, indem der Lebenskreislauf
durchbrochen wird. Bei der Erleuchtung sind drei Traditionen.
6. Das Pacceka-Bodhi...
... wird durch Eigeninitiative
ohne jegliches Beitun von Meistern, erreicht. Auf der anderen
Seite gibt es noch das Savaka-Bodhi, welches die Erleuchtung
der Menschen symbolisiert, welche die Hilfe von Lehrern angenommen
haben, damit sie erwachen.
7. Das Samma-Sambodhi...
... kann nur durch einen
so genannten Samma-Sambuddha, einem gänzlich spirituell
Erwachtem, erlangt werden. Die Buddhas kennzeichnen sich durch
ihre besonders empathische Art.
8. Das Nirvana...
... bildet die wichtigste
aller Grundlagen des Buddhismus. Es heißt, der Körper
verlässt dann für alle Zeit den Kreislauf des Lebens
und auch Reinkarnationen einer Person seien von diesem Zeitpunkt
an beendet. Dieser Zustand kann allerdings nur herbei geführt
werden, wenn die Seele weder gut, noch schlecht war, sondern
eine neutrale Haltung angenommen hat. Nirvana selbst ist ein
Ort, der nur im Geiste zu finden ist und stellt sich für
jedermann anders dar. Für den einen ist es das Paradies
in Form einer einsamen Insel, der andere findet seine Erfüllung,
wenn er sich auf den Gipfel eines Berges denkt, damit er neue
Kraft schöpft.
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