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Buddhismus ist eine Lehre und Religion, die im 6. Jahrhundert
vor Christus auf dem indischen Subkontinent entstand.
Gegründet wurde sie von Siddharta Gautama, der
sich später Buddha nannte. Siddharta war um 563
v. Chr. als Sohn einer adeligen Familie in Nordindien,
genauer im Fürstentum Kaplavastu, geboren und hatte
somit als Mitglied der höchsten indischen Kaste
alles, was man zum Leben brauchte.
Nach Begegnungen mit
einem verkrüppelten, alten Mann, einem Fieberkranken,
einem verwesenden Leichnam und schließlich einem
Asketen, erkannte der kluge Siddharta, dass das Leben
unumgänglich mit Leiden verbunden sei und Reichtum
nicht vor diesem Leiden schützen könne. Er
machte sich nun auf die Suche nach einem Ausweg aus
diesem Dilemma. Er wurde Asket.
Dem Hungertod nahe
erkannte er nach einiger Zeit, dass auch dieses Leben
ihn nicht zu einer Lösung seines Problems führen
würde und begann ein Leben als besitzloser Bettelmönch
zu führen und der asketischen Lebensweise zu entsagen.
Als er nun mit 35 Jahren unter
einer Pappelfeige saß, erwachte er. Hass, Unwissenheit
und Begierde fielen von ihm ab und er wurde zum Buddha
("der Erwachte" oder "der Erleuchtete).
Er erkannte, dass nur der mittlere Pfad, also
der Weg zwischen totalem Luxus und Askese, den Menschen
vom Leid befreien kann. |
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